10 Tipps zum Kauf einer Wildkamera

Die Vielfalt an Wildkameras auf den Markt ist groß. Die folgenden Hinweise helfen Ihnen bei der Auswahl. 1 Die wichtigste Entscheidung vor dem Kauf einer Fotofalle ist wie viel Geld diese kosten soll und über welche Funktionen sie verfügen sollte. Wie bei jeder Technik, bekommt man für mehr Geld auch mehr Qualität und Funktionen. 2. Wildkameras lassen sich anhand ihrer LEDs in zwei Gruppen unterteilen. Die preisgünstigen und älteren Modelle haben normale Infrarot LEDs. Diese glühen bei Dunkelheit leicht rötlich. Neuere Modelle besitzen LEDs mit einem sogenannten Schwarzlichfilter (940nm). Diese leuchten die Bilder oder die Videos mit einem für Tier und Mensch unsichtbaren Licht aus. Für Rotwild, Schwarzwild und Füchse sind diese zu empfehlen. 3. Weiterhin sollte man wissen, ob man hauptsächlich Fotos oder auch Videos aufnehmen möchte. Fotos können die meisten Kameras ganz gut, doch Videos sind oft ein Schwachpunkt. 4. Ein weiterer Anhaltspunkt ist die Bildauflösung. Je höher diese ist, desto besser. Fotos sollten eine Auflösung von mindestens 8 Megapixeln haben. Videos sollte die Fotofalle in HD Auflösung (720p) aufnehmen können. 5. Serienbildfunktionen haben die meisten Kameras. Doch man sollte darauf achten, dass sie mindestens drei Fotos in Folge machen können. Damit ist sichergestellt, dass die meisten Tiere eines Rudels oder einer Rotte fotografiert werden. 6. Die Auslöseverzögerung gibt an, wie schnell nach einer vom Sensor erkannten Bewegung das erste Foto entsteht. Diese sollte unter einer Sekunde liegen. Damit sind auch am Wechsel die Tiere ganz im Bild. Andernfalls gibt es viele Fotos mit halb fotografierten Tieren. 7. Eine weitere Frage die man sich vor dem Kauf einer Wildkamera stellen sollte ist, ob man eine einfache Fotofalle oder eine mit Bildversand haben möchte. Normale Wildkameras nehmen die Bilder auf und speichern diese auf einer SD Karte. Doch es gibt auch Kameras, die ihre Bilder per Telefonnetz als MMS oder als E-Mail verschicken können. Diese sind zwar deutlich teurer doch bieten sie den Vorteil, dass man nicht so oft zur Kamera muss um die Bilder zu sehen, sondern wird sofort informiert. 8. Ein integrierter Bildschirm bietet die Möglichkeit, das Bildfeld der Wildkamera genau einzustellen und aufgenommene Fotos direkt vor Ort zu betrachten. 9. Einige Wildkameras haben eine Einstellung, die Fotos mit kürzerer Belichtungszeit aufnimmt, damit es nicht zu Bewegungsunschäfen kommt. Diese heißen zum Beispiel Motion freeze oder Reduce blur. 10 Die Blitzreichweite gibt an, wie weit Fotos in der Nacht ausgeleuchtet werden können. Allgemein kann man sich an der Anzahl der LEDs orientieren aber eine Reichweite von über 20m ist als gut zu bezeichnen.
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